Muschelblau

Der Gedichte erster Teil


Am 24. September 2010 erschien mein erster Gedichtband
"Muschelblau, Gedichte, Erster Teil". Nach genau 4 Jahren
wurden am 22. September 2014 der zweite Gedichtband
"Erdenengel, Der Gedichte zweiter Teil" zusammen mit der
2. überarbeiteten Auflage von "Muschelblau, Der Gedichte
erster Teil" veröffentlicht.

An dieser Stelle möchte ich mich sehr herzlich bei meinem
langjährigen Produzenten Heiko Schache und insbesondere
bei meiner Lektorin Dörte John bedanken.

Die Gedichtbände sind in jedem Buchladen und im Internet
beim Rheinlandia Verlag sowie bei Amazon.de erhältlich.
Oder direkt bei mir, siehe => Shop.

Gerne signiere ich auch die Gedichtbände.


Eine kleine Leseprobe aus "Der Gedichte erster Teil":

( 4 Gedichte )


Muschelblau
In feuerroten weichen Farben versinkst du in der Weite
und erfüllt ist die Abendstille von warmem Sommerwind.
Wie unbeschreiblich gerne wäre ich jetzt an deiner Seite,
dich begleiten zu dem Ort, wo die blauen Muscheln sind.

Wie wunderschön muß es wohl an diesem Strande sein,
fernab von dieser kalten Welt, in der ich viel zu lange lebe.
Ein unberührtes Paradies, im Meer ein kleiner Edelstein,
du erfüllst meine tiefste Sehnsucht, wenn ich zu dir strebe.

Was hält mich gefangen, meine Erfüllung nicht zu seh’n,
einzutauchen in meinen Traum, der mich so sehr berührt.
In mir liegt doch die Antwort, die neuen Schritte zu geh’n,
auf dem weiten Weg, der zu den blauen Muscheln führt.


Ohne Dich
Wie soll ich diese Stunden in meinem Herzen tragen,
ungezählte Momente, in denen ich ohne dich bin.
Wie soll ich neue Schritte in meinem Leben wagen,
all mein Streben und Sein machen keinen Sinn,
wenn deine Nähe nicht die meine zärtlich streift
und unsere Seelen einander nicht berühren.

Wir sind nur ein Funke in Seinem Seelenreich,
doch Seine Engel sind es, die uns lautlos führen,
bis wir das erkennen, was uns tief ergreift,
es ist die Liebe - und sie erhebt uns zugleich.


Der wachende Engel
Der Raum, den ich betrete, ist erfüllt von dir.
Deine Seele hält die meine im ersten Augenblick.
Ich hätte wohl tiefe Angst, doch du bist hier,
eine unerwartete Erlösung durch Sein Geschick.

Es ist dein gütiges Lächeln, das mich so erfreut,
das heilige Licht, das durch die Fenster scheint.
Es gibt kein Schicksal, das du nicht scheust,
ein Seelenglück, doch mein Herz, das weint!

Warum nur mußt du dort oben einsam wachen,
auf einer Empore und deine Flügel aus Stein?
Ich wünschte, ich könnte Leben in dir entfachen
und meine Sehnsucht verzauberte dein Sein.

Den Weg hat Er entschieden für uns beide.
Werde ich je verstehen, was ich jetzt seh’?
Und ich spüre zum Abschied sanft wie Seide
deine Schwingen, als ich leise von dir geh’.


Schwarze Pferde
Es sind nicht die wunden Füße, die mich tragen,
und keine Engel, und nicht die schwarzen Pferde.
Sehnsucht und Liebe, sie lassen es mich wagen,
dich zu suchen, überall, auf unserer weiten Erde.

Es ist dies Verlangen, das so unbeschreiblich ist,
die Wärme, die ich spür’, wenn ich deine Augen seh’.
Sie gibt mir die Kraft, wo immer du auch bist,
nicht zu zweifeln auf dem Weg, den ich zu dir geh’.

Es ist wie ein Wunder, dieses Gefühl zu spüren,
dich zu kennen, ohne dir je begegnet zu sein.
Seine Kraft läßt unsere Wege zusammenführen,
und die Liebe sich erheben, füreinander da zu sein.